PIEMONT

Diese Region im Nordwesten Italiens grenzt an Frankreich und die Schweiz. Wie der Name selbst sagt, ist es das Land zu Füßen der Berge. An drei Seiten wird es von der Alpenkette begrenzt, die gerade hier die höchsten Gipfel und Gletscher Italiens aufweist. Der Monviso, der piemontesische Teil des Monte Rosa und die anderen Gipfel bilden eine großartige Kulisse, deshalb gibt es hier auch zahlreiche Skigebiete, wie die Via Lattea und Sestriere, die mit ihren modernen Einrichtungen viele Wintersportler begeistern. Vor der traumhaften Kulisse der Alpen öffnen sich hier einige wunderschöne Täler, unter ihnen das Susatal, das Valsesia und das Eschental. Genauso interessant sind das Gebiet der Langhe und die Gegend um Monferrato, in dem sich eine endlose erscheinende Kette von Weinbergen, Dörfern und Schlössern aneinanderreiht. Die Ebene ist indessen gekennzeichnet durch Wasserflächen und Reisfelder, alten Bauernhöfen und langen Pappelalleen, die sich von Novara bis Vercelli ausdehnen. Touristisch wichtig ist der Lago Maggiore mit Stresa und den bezaubernden Borromäischen Inseln, die alte Villen mit ihren englischen Gärten beherbergen. Aber die Region Piemont hat noch viel mehr zu bieten: Von Turin, der Autohauptstadt Italiens, mit ihrer Geschichte und ihrem großen Kulturerbe, bis hin zu anderen Städten und Ortschaften wie Cherasco, Alba und Ivrea. Charakteristisch sind die eindrucksvollen mittelalterlichen Schlösser, Allen voran das mächtige Schloss Ivrea und die prächtigen Bauten der bekannten Savoya-Residenzen sowie die Sacri Monti. Aqui Terme und Vinadio sind zwei bekannte Kurorte zum Erholen und Ausspannen. Außerdem bietet Piemont ein großes gastronomisches Angebot für jeden Gaumen. Die Provinzen sind: Turin (Regionalhauptstadt), Alessandria, Asti, Biella, Cuneo, Novara, Verbano Cusio Ossola und Vercelli.

Der Wein im Piemont: Die Weinberge im Piemont umfassen rund 55.000 Hektar, besonders begehrt für den Weinbau sind die Hanglagen mit südlicher Ausrichtung, welche diesem Teil Italiens als Sori bezeichnet werden. Damit ist eine Hanglage gemeint, die der Mittagssonne ausgesetzt ist. In der Region sind zwar mehr als 100 Rebsorten für den Qualitätsweinbau zugelassen, doch nur wenige haben wirklich große Bedeutung. Die am weitesten verbreite Rebsorte im Piemont ist Barbera, die auf rund der Hälfte der Rebfläche kultiviert wird. Flächenmäßig zwar bei weitem nicht so verbreitet, dafür umso wichtiger für die exzellenten Rotweine der Region ist die Nebbiolo-Rebe. Weitere Rebsorten von Bedeutung sind: Bonarda, Dolcetto, Freisa, Grignolino und Malvasia.
Die wichtigsten weißen Rebsorten sind vor allem Arneis, Cortese, Erbaluce und Moscato Bianco.
Seit einigen Jahren werden auch in diesem Weinbaugebiet in Norditalien viele französischen Sorten angebaut, die inzwischen weltweit zu finden sind: Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot, Pinot Bianco, Pinot Grigio und Pinot Nero.

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Giribaldi